Inktober 2021 – Tag 4 Knoten

Inktober 2021 – Tag 4 Knoten

Dieser Knoten war nicht zu lösen. Das ging einfach nicht. Sie hatten sich alle in eine solche Pattsituation manövriert, dass keiner mehr vor noch zurück konnte. Es würde eine Menge Tote geben. Ein Blutbad. Ein Massaker.

Und warum? Weil der Sohn sich nicht hatte zurückhalten können. Er musste ja unbedingt beweisen, was ein toller Kerl er war. Es war alles wegen des Egos. Immer wieder kamen die Probleme und Schwierigkeiten, weil eine Person ein zu großes Ego hatte. Da half die gesamte Erziehung nichts. Das Ego konnte alles zunichtemachen.

Der Knoten bestand folgendermaßen:

Die Turi standen auf der einen Seite. Sie hatten Kala in ihrer Gewalt und drohten damit, sie umzubringen, wenn wir uns nicht zurückziehen würden.

Wir hatten dagegen ihren König und seinen Berater und verlangten das gleiche von ihnen.

Es wäre eine Katastrophe, wenn sie Kala umbrachten. Wie hatten sie sie nur bekommen können? Das wusste ich immer noch nicht.

Aber ihr König und auch der Berater des Königs waren die wichtigsten Personen der Turi. Ohne diese beiden würde eine Revolte innerhalb des Reiches ausbrechen und es hätte noch mehr Massaker zur Folge.

Keine Seite wollte klein beigeben. Der Knoten zog sich fester zusammen.

Was sollten wir tun?

Alle, die helfen konnten, waren tot. Alle die helfen wollten, waren gefangen oder tot.

Es gab nur einen Ausweg und den wollte keiner von uns gehen. Nur durch die gleichzeitige Aufgabe und das Niederlegen aller Waffen hätten wir es geschafft, den Knoten zu lösen. Und das mit den Wundern hatte aufgehört, seitdem die Magie von der Welt verschwunden war.

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