Was lese ich gerade?

Aus irgendeinem Grund habe ich innerhalb der letzten zwei Wochen einige Bücher neu angefangen. Insgesamt sind es 6, aber ich glaube ich habe eines vergessen, mir fällt nur gerade nicht ein, welches. Und erstaunlicherweise sind es gleich mehrere Sachbücher/Biographien.

Wer mir über Goodreads folgt, kennt meine bizarre Mischung.

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Spinster: Making a Life of One’s Own von Kate Bolick:

Das Buch habe ich zum ersten Mal bei Chelsea gesehen und dachte sofort, das hört sich verdammt interessant an. Es hat dann ein wenig gedauert, bis ich es endlich in den Händen hielt, aber vor ein paar Tagen konnte ich es anfangen. Kate Bolick schreibt über ihr Leben und dass sie sehr gut zu Recht kommt auch ohne zu heiraten. Sie stellt Frauen vor, die sie beeindruckt haben und die ebenfalls alleine gelebt haben. Bolick untersucht, warum Frauen sich dafür entscheiden, alleine zu bleiben und nicht den bisher üblichen und von der Gesellschaft schon fast geforderten Weg zu gehen und zu heiraten. Bei ihren Analysen und Recherchen trifft sie auf ganz erstaunliche Statistiken und vor allem auf Pionierinnen, deren Geschichten faszinierend sind. Es ist gleichzeitig eine Autobiographie und die Geschichte der vergessenen Autorinnen und die Geschichte von Kate Bolick wechseln sich ab, verweben sich und trennen sich wieder.

 

Die Schlaf-Revolution: So ändern Sie Nacht für Nacht Ihr Leben von Arianna Huffington:

Auf Arianna Huffington bin ich im letzten Jahr durch LinkedIn aufmerksam geworden. Sie ist Journalistin und Mitbegründerin der Huffington Post. Außerdem verfasst sie Sachbücher. „Die Schlaf-Revolution“ war ein absoluter Spontanfund in der Bibliothek. Ich habe mir noch nicht mal den Deckeltext durchgelesen, ich habe es einfach mal mitgenommen. Da ich erst 12 Seiten gelesen habe, ist hierzu noch nicht so viel zu sagen außer, das mir im Moment ihr Stil gefällt.

 

Grau. Ein Eddie Russett-Roman von Jasper Fforde:

Schon zum zweiten Mal habe ich dieses Buch von der Onleihe ausgeliehen. Diesmal muss ich es einfach zu Ende lesen. Es ist genauso wunderbar bizarr, verdreht, kreativ wie die Thursday-Next-Romane. Fforde hat alles auf ein Farbsystem ausgerichtet. Es ist ein sehr farbenfroher Roman in jeglicher Hinsicht.

At Home: A Short History of Private Life von Bill Bryson:

Sehr sehr langsam lese ich mich durch Brysons Geschichte eines alten englischen Hauses. Viele Fakten, viele Geschichten, die erzählt werden und die gute Portion Humor, die bei Bryson immer zu finden ist. Es ist leider ein riesiges Buch (Format) und relativ schwer (Hardcover), daher nehme ich es abends eher selten zur Hand und es in der Handtasche jeden Tag mitzuschleppen, das ist mir dann doch zu unbequem. (#problemsofabookreader)

 

In a Dark, Dark Wood von Ruth Ware:

Ein Thriller, der einen mitreißt, wäre doch genau richtig bei dem regnerischen und stürmischen Wetter. Ist der wirklich so gut, wie von vielen behauptet wird? Ich werde es feststellen. Die Einladung zu einer Junggesellinnenverabschiedung ist ausgesprochen, die Protagonistin hat zugestimmt und ehrlich gesagt, hört es sich so an, als ob das nur schief gehen kann. Mal sehen…

 

Harry Potter and the Goblet of Fire (Harry Potter, #4) von J. K. Rowling:

Hierzu muss wohl nicht viel gesagt werden. Ich lese mich langsam noch einmal durch die Harry Potter-Serie. Es ist übrigens erstaunlich, wie viel ich doch seit der ersten Lesung vergessen habe. Es ist so viel mehr in diesen Büchern, als in den Filmen.



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