Winter-Lektüre

Ich habe festgestellt, dass ich mit monatlichen TBRs nicht zurechtkomme. Dagegen Jahreszeiten-TBRs sind hervorragend. (Zur Erinnerung. TBR = to be read) Ich kann zwischen 3 und 6 Büchern jeweils für den Winter, Frühling, Sommer und Herbst auswählen, die ich irgendwann innerhalb der nächsten 3 Monate lesen möchte. Es ist so wesentlich entspannter. Von meinem Herbst-TBR habe ich so gut wie alles geschafft, bzw. ich bin gerade dabei. Das ist sehr erfreulich und erstaunlich. Denn normalerweise werden TBRs von mir gerne über den Haufen geschmissen. Als Mood-Reader kann das passieren.

Es fehlt tatsächlich nur noch ein Buch vom Herbst-TBR, das ich bisher noch gar nicht angefangen habe (Die Pfaueninsel) und mittlerweile ist mir auch gar nicht mehr so danach. Es passt wahrscheinlich besser in den Frühlings-TBR.

Doch ich greife den Jahreszeiten voraus. Wir sind im Winter und dies sind die Lektüren, die ich wirklich gerne innerhalb der nächsten drei Monate lesen möchte:

Winter-TBR 2016
Winter-TBR 2016

Harry Potter and the Goblet of Fire beenden. Das Buch war schon im Herbst mit dabei, ich habe es auch angefangen, es fehlt nur noch der Rest.

John Williams, Stoner: Ein Roman, in dem es laut Deckeltext um Literatur geht, um einen Professor, einen Campus. Ich bin sehr gespannt. Er wird als widerentdecktes Schätzchen der amerikanischen Literatur gehandelt. Mal sehen, ob das Buch hält, was es verspricht.

Welcome to Nightvale: Der kurioseste Podcast, den ich kenne, ist im letzten Jahr – oder ist es schon zwei her? – in die schreibende Zunft gegangen. Das Buch zum Podcast. Ich bin neugierig, ob es genauso so toll, irre, fantastisch, abgedreht, verzweifelt, inspirierend, kreativ ist wie dieser.

Emily St. John Mandel, Das Licht der letzten Tage: Das Buch habe ich vor wenigen Tagen angefangen, setze es aber trotzdem noch auf diese Liste. Es begeistert mich bereits jetzt. Nachdem eine Grippe einen Großteil der Menschheit getötet hat, hat sich vieles verändert. Keine Elektrizität, Pferde ziehen Autos, kein Benzin, keine Klimaanlagen, kein Internet. Alles ist weg. Die Musik und das Schauspiel sind den Menschen geblieben und Mandel erzählt die Geschichte einer kleinen Wandertheatergruppe. Endzeitstimmung mit Shakespeare!

 

Und was habt ihr vor, diesen Winter zu lesen?

 

 



Kommentar verfassen