Und wir sind am Ende angelangt. Das Buch ist zu Ende. Der Fall ist gelöst.

Wo fange ich bloß bei diesem letzten Teil an? Zunächst einmal tat es mir total leid, was mit den zwei Guide Gabins passiert ist. Das war irgendwie traurig. Für die Handlung aber wohl unabwendbar.
Zweitens, gefiel mir vom gesamten Buch dieser letzte Teil eigentlich am wenigstens. Keine Frage, insgesamt fand ich das Buch wirklich lesenswert und ansprechend, aber mit dem letzten Teil hatte ich so meine Schwierigkeiten. Er hatte seine amüsanten Seiten und die Auflösung der zwei Plotstränge (2. Weltkrieg und Gegenwart) passte eigentlich auch ganz gut. Aber der Handlungsverlauf am Ende ähnelte doch zu sehr einem dieser Actionreichen Hollywoodstreifen. Es war mir ein bisschen zu viel von allem. Hier ist vor allem die Szene in den unterirdischen Gängen gemeint, in der auch vor allem dieser merkwürdige französische Präsident auftaucht. Wie kann außerdem ein Präsident eines französischen Staates einfach so für Tage/Wochen verschwinden, ohne dass es jemand mitbekommt. Das kam mir sehr weit hergeholt vor.
Amüsant fand ich dagegen diese Geheimgesellschaft der lokalen Handwerksbetriebe. Das hatte etwas Pittoreskes und passte wieder gut zu der Hauptperson Kieffer. Gefallen haben mir auch wieder sehr die Kolumne von Perigot und die Zeitungsberichte ganz am Ende. Ich mag dieses Einfügen von anderen Medien sehr, davon kann es ruhig mehr geben im nächsten Kieffer-Band, den es ja hoffentlich geben wird.
Gesamtfazit
Das Fazit insgesamt für das Buch ist: 4 von 5 Sternen. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde sicherlich auch die nächsten Bücher verschlingen. Gespannt bin ich weiterhin auf Luxemburg. Irgendwann muss ich mir diese Location auch mal in der Realität ansehen. Hiermit endet auf jeden Fall der Readalong. Abschließend, wie immer die Frage: Wie hat es euch gefallen? Wie fandet ihr die Auflösung? Seid ihr zufrieden? Habt ihr was zu bemängeln? Würdet ihr einen weiteren kulinarischen Krimi lesen?
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