Adventskalender 21.12.2017

Michael Hjorth und Hans Rosenfeld, Sebastian Bergmann-Reihe

Michael Hjorth und Hans Rosenfeld, Der Mann, der kein Mörder war, rororo Verlag.
Michael Hjorth und Hans Rosenfeld, Der Mann, der kein Mörder war, rororo Verlag.

Das ist eine Empfehlung für eine Reihe, von der ich erst die ersten zwei Bücher gelesen habe. Ja das ist merkwürdig. Auch merkwürdig ist, dass ich den Protagonisten überhaupt nicht leiden kann und die Bücher gefallen mir trotzdem. Ich habe gelesen „Der Mann, der kein Mörder war“ und „Die Frauen, die er kannte“. Der Protagonist ist Sebastian Bergmann, ein egomanischer, narzisstischer und unausstehlicher Psychologe, der sich nur für sich interessiert. Wen er dabei vor den Kopf stößt, ist ihm total egal. Er ist kein Teamspieler, so viel sei gesagt. Allerdings ist er hochintelligent und wird in den ersten zwei Büchern von der Polizei als Berater zu Kriminalfällen hinzugezogen.

Aber beide Bücher waren Pageturner. Die Charaktere sind spannend aufgebaut und verändern sich langsam. Trotz blutiger und erschreckender Fälle, wie das so häufig bei den Skandinaviern ist, gibt es interessante Wendungen in den Charakterprofilen, die glaubwürdig und real geschildert werden. Ich werde die Reihe in jedem Fall weiter lesen und bin gespannt, in welche Richtung die Geschichte von Bergmann und seinen Kollegen führt.

 

// Michael Hjorth und Hans Rosenfeld, rororo 2010 ff.

Der Mann, der kein Mörder war (2010)

Die Frauen, die er kannte (2011)

Die Toten, die niemand vermisst (2012)

Das Mädchen, das verstummte (2014)

Die Menschen, die es nicht verdienen (2015)



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