Das Darknet?

Das Darknet?

Heute will ich über das Darknet schreiben. Also wollen ist vielleicht zu viel gesagt, aber ich habe um ein Schreibthema bei einer meiner Lieblingspersonen gebeten und habe „Das Darknet“ bekommen. Ich hatte gesagt, egal was. Und jetzt muss ich es auch ausbaden. Also das Darknet. Ich habe ja sowas von keiner Ahnung davon. Abgesehen davon, dass es es gibt und es gefährlich und illegal und wer weiß was noch ist, weiß ich nichts darüber.

Gar nichts.

Also, was mache ich?

Ich überlege.

So wie ich es bisher aus den Filmen und Serien und Büchern verstanden habe, ist das Darknet die logische Fortführung des allseits bekannten analogen Schwarzmarktes. Das Internet mit seinen vielen Möglichkeiten bietet eben auch Unterschlupf für alles Böse, Schlechte, Perverse und wer weiß was noch. Halt den ganzen Kram rund um Drogen-, Waffen- und Menschenhandel.

Eine Suche im normalen Internet ergab, dass das Darknet nur ein kleiner Teil des Deep Nets ist. Und das Deep Net ist etwa der riesige Unterbau eines Eisberges, von dem die sichtbare Spitze das „normale“ durchsuchbare Internet ist. Wenn das sich mal nicht gruselig anhört. Aber es verwundert auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Diese Seiten im Deep Net können nicht einfach so gefunden werden. Man kann sie nicht googeln, wie mir ein Googlesuchergebnis sagt. Man braucht wohl bestimmte Browser und Verschlüsselungen und Server und weiß der Geier noch, um ins Darknet zu gelangen.

Ich bin ja immer dafür, Neues zu lernen. Aber dieser Themenbereich ist mir nicht ganz geheuer.

Obwohl, gerade kommt mir eine Idee für einen Thriller. Das Darknet könnte darin eine Rolle spielen. Es ist dunkel, es ist geheimnisvoll, es ist erschreckend. Eigentlich ein perfektes Objekt in einem Roman. Jemand, der unfreiwillig ins Darknet tapst und damit eine Lawine an Ereignissen auslöst? Hmm, das wäre eine Idee. Ich glaube, darüber muss ich 1.) noch etwas nachdenken und 2.) vielleicht doch noch etwas recherchieren. Und es gibt ja auch Autor*innenkollegen, die das Darknet schon verarbeitet haben. Das könnte bedeuten, ich dürfte aus „Recherchezwecken“ neue Bücher kaufen. Oh, das wird gut. Leute ich bin dann mal im Recherchemodus.

Viele Grüße von einer recherchierenden

Stephie

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