Smartphone oder Kamera?

Smartphone oder Kamera?

Smartphonefotografie. Man liebt sie oder man hasst sie. Ich bin ein großer Freund davon, weil es praktisch ist. Man braucht keine Extra-Tasche, das Ladekabel hat man eh immer dabei und die extra Akkus sind nicht notwendig. Weitere Objektive benötigt man auch nicht. Es ist einfach und immer verfügbar.

Super.

Aber eine richtige Kamera in der Hand zu haben, ist auch etwas Schönes. Bei der Zusammenstellung meines Jahresrückblicks habe ich gemerkt, dass ich nicht ein einziges Mal in 2021 mit meiner Kamera unterwegs war. Nicht einmal. Meine Urlaube waren Staycations und im Urlaub fotografiere ich ansonsten immer mit der Kamera. Aber diesmal war es alles nur Smartphonefotografie. Das macht mich irgendwie traurig. Denn ich mag meine Kamera. Aber mein Smartphone mag ich auch.

Also wie komme ich aus dieser Zwickmühle?

Mir schweben diverse Challenges durch den Kopf. Monatlich. Die mich dazu zwingen, meine Kamera auch zu nutzen. Aber das Smartphone ist so schön praktisch. Da kann ich das Foto machen, es bearbeiten und dann gleich online stellen. Ich muss nicht erst noch das Kartenlesegerät hervorkramen und dann auf die Suche nach dem Kabel gehen. Nein. Es ist da, es ist fertig. Tadaaa!

Und dennoch: Fotos mit der Kamera haben auch ihren eigenen Charme.

Immer diese Zwickmühlen.

Ich nehme jeden Monat an der Challenge #12von12 teil. Ist es ein Versuch diese 12 Fotos jeden Monat mit der Kamera zu machen? Oder schleppe ich meine Kamera einfach rigoros immer in der Handtasche mit? Große Handtaschen habe ich ja zur Genüge. 😉

Oder gehe ich diese Herausforderung doch noch mal ganz anders an? 12 Monate = 12 Themen. 12 unterschiedliche Methoden oder Stile in 12 Monaten. Also schwarz-weiß, Makrofotografie, Food-Fotografie, Details usw. usf. Das hört sich spielerisch an und ich muss auch nicht täglich mit der Kamera herumlaufen. Das wäre eine Option.

Ja vielleicht mache ich daraus eine 12 Monats-Challenge. Diesmal keine Lesechallenge, sondern eine Fotochallenge. Der Gedanke gefällt mir immer mehr. Außerdem ist er ein Argument, dass ich eine neue Liste erstellen kann. Let’s go.

 

  1. Schwarz-Weiß
  2. Makro
  3. Food
  4. Wasser
  5. Urban
  6. Farben
  7. Portraits
  8. Architektur
  9. Flatlays
  10. Minimalismus
  11. Cozy
  12. Bokeh/ Licht

 

Und schon steht die Liste. Ein Plan ist gemacht. Das Ziel steht. Daraus generiert sich dann auch jeden Monat hoffnungsvoll ein eigener Blogpost. Ich gehe jetzt mal die Ersatzakkus für meine Kamera suchen, und das Ladekabel und das Kartenlesegerät und dann geht es los.

 

Ein frohes neues Jahr

Eure Stephie

1 thought on “Smartphone oder Kamera?”

  • Hallo Stefanie,
    ich mache meine Fotos mittlerweile auch nur noch mit dem Smartphone. Ich sehe da auch die praktischen Vorteile (neben dem Kabel raussuchen): Das Smarthphone ist eh immer dabei, es ist nicht so groß (und somit auch nicht so schwer) und man kann es gut überall verstauen. Zudem macht es auch gute Fotos.

    Ich verstehe, dass du deine Kamera aber auch mal zum Einsatz bringen möchtest. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Umsetzen dieses Vorsatzes und viele schöne Motive zum Fotografieren <3

    Liebe Grüße
    Tanja

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