Kein schlechtes Gewissen mehr beim Buchkauf!

Jedes Mal wieder, wenn ich mir ein Buch kaufe, bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Das ist genauso absurd, wie es sich anhört. Sich ein Buch zu kaufen, sollte nun wirklich nicht dazu führen, ein schlechtes Gewissen zu haben. Aber vielleicht fange ich vorne an.

Ich sehe ein Buch, das mich interessiert. Das kann in einer Buchhandlung sein, noch sehr viel öfter in einem Blogpost. Ich finde das Buch so interessant, dass ich es direkt auf meine Wunschliste setze. (Meine Wunschliste ist eine privat gesetzte Liste bei Amazon. Es ist die einfachste und schnellste Art, alles mögliche in einer Liste zu speichern. Die Sortierfunktionen vermisse ich etwas bei Amazon, aber als Wunschliste, ist es super.) Bücher kaufe ich allerdings nicht mehr bei Amazon aus den bekannten Gründen, sondern kaufe sie über den Online-Shop meiner lokalen Buchhandlung oder der klassische vor Ort-Kauf in besagter Buchhandlung. Nach dem Kauf schleicht sich unweigerlich ein leichtes Unwohlsein ein, hallo das schlechte Gewissen ist da: Brauche ich dieses Buch jetzt wirklich? Komme ich überhaupt dazu, es jetzt zu lesen. Wäre ein Kauf in einem Jahr nicht viel realistischer gewesen? Und was ist mit den über 100 ungelesenen Büchern, die zu Hause im Regal stehen? Was passiert mit denen? Werden diese noch weiter warten müssen? Werde ich die jemals lesen können, wenn ich mir ständig neue Bücher kaufe? Und so weiter und so fort. Ist das Gehirnkarussell einmal in Fahrt gekommen, ist es kaum zu stoppen.

buecherstapel
Bücherstapel

Aber wisst ihr was? Ich habe nun beschlossen, kein schlechtes Gewissen mehr zu haben. Punkt. Und damit sich das festsetzt (hoffentlich auch in meinem Gehirn), schreibe ich diesen Blogpost.

  1. Ich kann machen, was ich will!
  2. Ich verdiene so weit so gut, dass ich es mir durchaus leisten kann, Bücher zu kaufen.
  3. Bücher sind Wissen.
  4. Bücher werden nicht schlecht, selbst wenn sie ein wenig länger auf dem Regal stehen.
  5. Es macht mir Freude, Bücher zu kaufen. Also warum sollte ich dies nicht tun?
  6. Und warum sollte ich keine ungelesenen Bücher zu Hause haben? Alleine der Gedanke, irgendwann mal alle meine ungelesenen Bücher, gelesen zu haben und auf einmal ohne ein Buch zur Auswahl zu sein, ist irgendwie erschreckend. Es ist im Grunde genommen doch völlig egal, wie viele Bücher ich habe und wie viele davon ich gelesen habe. (Na schön, bei einem zukünftigen Umzug, werde ich die Menge wieder verfluchen, aber das ignoriere ich jetzt mal.)


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