Sardinien – Der Süden

Sardinien ist eine italienische Insel, von der ungefähr jeder zurückkommt, mit der Aussage „Die ist toll!“ Und ich spanne euch hier auch gar nicht lange auf die Folter, das ist bei mir genauso.

Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und ist etwas über 24.000 km² groß. Sie ist so traumhaft wie sie in den Reiseführern angepriesen wird.

Wir waren im Süden von Sardinien. Die Ferienwohnung lag in der Altstadt von Cagliari – der Hauptstadt von Sardinien. Von dort aus haben wir den südlichen Teil erkundet. Wir waren 8 Tage dort und es ist jetzt schon zu sagen, dass das viel zu kurz war und wir definitiv noch einmal wiederkommen müssen.

 

Die Unterkunft

Wir hatten im letzten Herbst ganz spontan eine wunderbare Ferienwohnung in Cagliari gefunden und sofort gebucht. Es stellte sich als kleines Schmuckstück heraus.

Die Buena Vista Apartements sind in einem tollen Altbau und liegen in der wunderschönen Altstadt, in der Via Alberto Lamarmora. Wir hatten das Apartement Marchese, das direkt unterm Dach liegt und einen hervorragenden Ausblick auf die Stadt bietet bis hinüber zum Hafen. Abends konnte man seinen Blick wunderbar schweifen lassen und sogar einen Sonnenuntergang nach dem nächsten beobachten. Die Sonne verschwand langsam hinter den Bergen im Westen.

Die Räume waren großzügig, die Aussicht ein Traum, und die Lage unbezahlbar. Man war schnell unten in der Stadt, aber ebenso schnell an unserem Parkplatz (Viale Buon Cammino), um dann in die Gegend zu starten.

Wir hatten ein Mietauto, das wirklich eine hervorragende Idee ist, um selbstständig die Umgebung erkunden zu können. Man ist flexibel und unabhängig. Das kann ich nur jedem anderen Sardinienreisenden empfehlen. Der Verkehr war italienisch, wie sollte es auch anders sein, allerdings auch nicht ganz so extrem, wie in mancher italienischen Großstadt (und vor allem in den Reiseführern mit großem Brimborium verteufelt). Es wird schnell und zügig gefahren, häufig überholt, aber die so typischen Hupkonzerte gab es beispielsweise nicht.

Was das Parken und Fahren in der Stadt angeht, gibt es ein paar Besonderheiten.

  1. In den Bereich der Altstadt, wo wir auch gewohnt haben, darf man nicht hineinfahren! Das ist wirklich nur den Anwohnern dort gestattet. Also Vorsicht! Abgesehen davon sind diese Straßen auch so eng, da will man gar nicht hineinfahren.
  2. Es gibt unterschiedlich markierte Parkbuchten: Blau, gelb und weiß. Bei einer blauen Markierung handelt es sich um kostenpflichtige Parkplätze. Die gelbe Markierung ist für Taxen und Busse. Die weißen Markierungen sind die, die man haben will, denn die sind kostenfrei. An der Viale Buon Cammino gibt es ein paar von diesen weißen Markierungen. Da kann man ganz wunderbar parken.

Die Altstadt ist fabelhaft. Sie liegt am Hang, d.h. man legt ein paar Höhenmeter zurück, wenn man vom Hafen hoch in die Altstadt will. Es gibt ein paar Treppen, wie auch steil ansteigende Straßen. Wer mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, der sollte sich vorher einmal erkundigen. Angeblich gibt es irgendwo in der Nähe der Universität auch einen Aufzug. Diesen haben wir allerdings nicht gefunden. Flaches Schuhwerk ist ebenfalls zu empfehlen. Gerade in der Altstadt ist einiges von dem merkwürdigen Kopfsteinpflaster verlegt, dass aus runden größeren und kleinen Steinen mit großen Zwischenräumen besteht. Wenn man darüber läuft, fühlt es sich wie eine heftige Fußmassage an. Bei den Steigungen kann ich aber gut verstehen, dass es für die fahrenden Autos sinnvoll ist.

Gesehen/Besucht

Cagliari

Dadurch, dass wir das erste Mal auf Sardinien und in Cagliari waren, wollten wir natürlich auch einiges sehen. Die ersten zwei Tage verbrachten wir in der Stadt und erkundeten diese. Ein paar der Sehenswürdigkeiten waren leider nicht zugänglich, da diese aktuell saniert und renoviert werden, aber wir haben sie wenigstens von außen gesehen. Dazu gehörten der Elefantenturm, die Bastione di St. Remy und der Torre di San Pancrazio. Ein Bummel durch die Altstadt mit ihren kleinen schmalen Geschäften und den verzweigten Gassen empfiehlt sich sehr. Sich einfach treiben lassen, ist der Tipp, denn dabei entdeckt man die schönsten Ecken.

Wunderschöne Aussichten über die Stadt gibt es zum Beispiel auf der Terrasse der Bastione di St. Remy, an der Via Santa Croce (hier gibt es übrigens auch nette kleine Restaurants) und direkt hinter der Porta Cristina an der Viale Buon Cammino.

Unterhalb der Altstadt findet man dann auch moderne Einkaufsstraßen und das große Einkaufshaus La Rinascente, das das älteste Kaufhaus von Cagliari sein soll und mit seinen hochpreisigen Marken über Marken auch etwas für die High Society von den Yachten im Hafen gegenüber bietet.

Einen kleinen Geheimtipp habe ich für diejenigen, die einen etwas ruhigeren Ort innerhalb einer trubeligen Stadt suchen: Dann besucht den Orto Botanico – den botanischen Garten. Eine wunderbare kleine – etwas verwilderte – grüne Oase mitten in der Stadt. Hier wachsen die Palmen auch gerne mal quer über den Weg. Mein Highlight in dem Garten waren die riesigen alten, verwachsenen Bäume im hinteren Bereich, die Schatten spendeten und unter denen man ganz in Ruhe sitzen konnte.

Als Archäologinnen und Museumsfrauen haben wir uns natürlich auch den Museumskomplex in Cagliari angesehen. Am ersten Sonntag im Monat hat man übrigens freien Eintritt. Das archäologische Nationalmuseum wartet mit den besten und interessantesten Funden aus Cagliari, aber auch von der ganzen Insel auf. Erstaunlich gut erhalten sind die ausgestellten Objekte. Das Unesco-Welterbe – die Nuraghen – sind natürlich ein Schwerpunkt. Die Struktur des Museums mit seinen unterschiedlichen Ausstellungen, dem Rundgang und den Themenbereichen ist ein wenig verwirrend.

Abgesehen von Cagliari haben wir uns im Süden von Sardinien ein paar Dinge angeschaut, die ich sehr empfehlen kann. Es folgt, natürlich, eine Liste:

 

Nora:

Das Ausgrabungsgelände der vermutlich ältesten Stadt auf Sardinien. Gegründet von Phöniziern (im 9. Jahrhundert v. Chr.), bewohnt von Puniern, Römern und Spaniern, hat diese kleine Hafenstadt einiges mit gemacht. Im Mittelalter wurde die Stadt aufgrund von Piratenüberfällen dann aufgegeben. Nora ist der südlichste Zipfel von Sardinien. Heute sind vor allem die römischen Hinterlassenschaften auf dem Gelände zu sehen, u.a. mit tollen Mosaiken. Das Gelände lässt sich nur mit einer Führung besichtigen. Diese gibt es in Italienisch, Englisch, Französisch und es lohnt sich sehr. Wir hatte eine Archäologin, die uns geführt hat und ihre Begeisterung für das Thema hat sie sehr gut vermittelt. Sie hat die Führung sogar in zwei Sprachen gehalten (Italienisch und Englisch).

 

Pan di Zucchero

Auf der Rückfahrt von dem Besuch der kleinen Insel Sant Antioco wollten wir unbedingt noch den Pan di Zucchero sehen. Ein eindrucksvoller Felsen im Meer an der südwestlichen Küste von Sardinien. Die Fahrt dorthin überraschte mit einer traumhaften Felsenküste und einer wunderbaren Strecke bis zum Panoramaweg. Wie schnell sich die Landschaft und die Ausblicke auf Sardinien ändern, hat uns immer wieder überrascht. Der Panoramaweg dauert 15-20 Minuten und man hat einen tollen Ausblick auf diesen weißen Felsen im Meer. Es soll auch noch einen Wanderweg weiter unten geben, dafür hatten wir dann aber leider keine Zeit mehr.

 

Montevecchio – Minengelände

Im Landesinneren gibt es einige stillgelegte Minen. Das sind zum Teil riesige Areale, die wie Geisterstädte aussehen; verlassen und ruinös. In Montevecchio haben sie aus dem Minengelände in den zugänglichen und sicheren Bereichen eine Art Museum eingerichtet. Diese kann man mithilfe einer Führung besichtigen. Es war ein wenig schwer die richtigen Uhrzeiten für die Führungen herauszufinden, da in jedem Reiseführer und auf den diversen Webseiten unterschiedliche stehen. Man kann vier unterschiedliche Touren mitmachen. Wir haben leider nur zwei erwischt, diese waren aber äußerst interessant. Wahrscheinlich fing die englischsprachige Führung um 10 Uhr morgens an. Also früh dort zu sein, lohnt sich.

 

Su Nuraxi – Unesco-Welterbe

Zunächst etwas unscheinbar, aber auf den zweiten Blick beeindruckend. Su Nuraxi ist die größte Nuraghe auf Sizilien und sogar UNESCO-Welterbe. Eine unserer Touren führte uns nach Barumini zu diesen weltberühmten rätselhaften Turmbauten aus der Vorgeschichte – den Nuraghen. Auch hier kann man die Nuraghe nur mit einer Führung besichtigen. Valentina, unser Guide, war mit Leidenschaft dabei und erzählte uns zuerst etwas allgemein über die Nuraghen und die Anlage und dann ging es tatsächlich hinein, hinauf und hinunter in die Nuraghe. Obwohl der Turm von Su Nuraxi nicht mehr existiert, war der restliche Teil schon sehr beeindruckend. Platzangst darf man darin allerdings nicht haben. Oben hatten wir einen tollen Ausblick über die gesamte Gegend; es war schnell verständlich, warum die prähistorische Kultur sich diesen Ort zum Bauen ausgesucht hatte.

 

San Sperate – Künstlerdorf

Kurz bevor wir dann am letzten Tag wieder zurück zum Flughafen mussten, machten wir noch einen Abstecher in das Künstlerdorf San Sperate. Auf den ersten Blick sah es aus wie jeder andere kleine Ort auf der Insel. Als wir etwas fragend aussehend am zentralen Platz ankamen, kam sofort einer der Einwohner und drückte uns freundlich lächelnd einen Faltplan in die Hand und deutete auf die Zahlen darauf. Wir waren natürlich sofort als Touristen erkannt worden. Es zeigt aber auch insgesamt die Freundlichkeit der Menschen auf Sardinien. Alle waren sehr hilfsbereit, freundlich und entgegenkommend. Und die Freundlichkeit wirkte echt und ehrlich, nicht aufgesetzt, wie man es in manchen Touristenmetropolen inzwischen auch gewöhnt ist.

San Sperate war als Künstlerdorf in einem der Reiseführer beschrieben worden. Nach ein wenig suchen (wir mussten den richtigen grünen und blauen Weg finden! Fast ein bisschen wie in Oz. 😉 ) wussten wir sofort, wir sind richtig. Skulpturen, Graffiti, Malereien, Wandmalereien, Street Art, Installationen – überall, wo wir hinblickten Kunst. Und diese Kunst integrierte sich ganz harmonisch in das gesamte Dorf. Eigenes aber auch von bekannten Künstlern inspiriertes (Mondrian etwa) war dort zu finden. Der Spaziergang durch das Künstlerdorf dauerte nicht lange, aber auch dieser hat sich voll auf gelohnt. Bevor wir wieder ins Auto stiegen, wurden noch schnell ein paar Pfirsiche gekauft. Dies ist nämlich der zweite Berühmtheitspunkt für San Sperate: Pfirsische. Ein paar Tage später sollte das große Pfirsichfest dort stattfinden und die Straßen wurden schon entsprechend mit Wimpeln bestückt. Kunst und Pfirsiche, der Ort weiß wirklich wie es sich zu leben lohnt.

Strände

Wir haben in den wenigen Tagen sehr viel angeschaut, da blieb nicht ganz so viel Zeit für den Strand, wie wir ursprünglich dachten. Aber drei Strände haben wir tatsächlich besucht. Und das war in Chia, in Poetto (das ist sozusagen der Hausstrand von Cagliari) und in der Nähe von Villasimius Sa Ruxi. Und Sa Ruxi war mein absoluter Liebling. Nicht so groß, nicht so überfüllt, traumhaftes Wasser, etwas weicher weißer Strand, aber auch einige Steine… es war einfach nur schön. Die Fotos sind übrigens weder in der Farbe noch sonst wie nachbearbeitet. Es war wirklich so schön.

Essen und Trinken in Cagliari

Und zum Schluss darf natürlich das Essen – das italienische Essen nicht fehlen. Hach! Was soll ich sagen? Auch das war wieder ein Traum! Und leider bin ich was Kaffee, Pizza, Pasta und Obst angeht, einfach wieder total verwöhnt und habe Schwierigkeiten mich an den deutschen Kaffee, die deutsche (italienische) Pizza und Pasta und das importierte Obst wieder zu gewöhnen. Es schmeckt alles so intensiver, frischer und vielfältiger da unten.

Wir haben selbstverständlich reichlich Pasta, Pizza und Foccacia getestet und hier sind die Restaurants, Imbisse, Tips für Lokale in Cagliari, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

Café Plazuela

Piazza Carlo Alberto, 1, 09124 Cagliari

Nur wenige Meter von unserer Ferienwohnung entfernt an einem kleinen Platz unterhalb des Doms befindet sich dieses kleine Café. Perfekt geeignet für den morgendlichen Cappuccino mit Cornetto. Hier haben wir die besten Cornettos (Cornetti?) gegessen: Mit Crema, mit Schokolade, mit Marmelade… Nomnomnom. Abends ist es außerdem auch nicht zu verachten. Den Aperitif kann man hier manchmal in Gegenwart einer Tanzgruppe nehmen. Getanzt wird locker auf dem Platz und mitmachen kann anscheinend jeder, der Lust hat.

 

Angolo 66

Via Giovanni Maria Angioy, 66, 09124 Cagliari

Das war eine spontane Entscheidung, dass wir hier gelandet sind. Die Stühle und Tische sahen nett aus und der Aperol Spritz stellte sich als hervorragend heraus. Hier waren wir sogar zweimal!

 

Ex Tipografia

Largo Carlo Felice, 09124 Cagliari

Ebenfalls sehr guter Aperol Spritz. Dazu bekam man am frühen Abend ein kleines Brettchen mit eingelegtem Gemüse, Fritten und Oliven. Das war mal etwas anderes und passte erstaunlich gut zum Spritz. Als Lampen dienten umgedrehte farbige Eimer an jedem Tisch.

 

Fuori di Zukka

Piazza Yenne, 12, 09124 Cagliari

Eine Art Imbissbude mit sehr sehr leckerer Pizza auf die Hand. Der Teig ist sehr viel dünner, ein Zwischending zwischen Crepes und dünnem Pizzaboden und wird ähnlich wie Crepes gefaltet. Dazwischen gibt es dann den Belag. Und hier kann man zwischen einer großen Auswahl von herzhaften klassischen Belägen wie Salami und Funghi wählen, aber auch einer großen Auswahl an außergewöhnlichen wie Zucchiniblüten, Thunfisch, Steinpilze, Salsicca, Schwertfisch. Und es ist unglaublich günstig. Für eine solche gefaltete Pizza auf die Hand bezahlt man zwischen 2-3,50 Euro. Wer richtig Hunger hat, nimmt 2-3 von diesen und ist damit immer noch verdammt günstig unterwegs. Mein Tipp: Unbedingt viele unterschiedliche ausprobieren.

 

Pizzeria Manno

Via Giuseppe Manno, 6, 09124 Cagliari

Wer eine klassische runde italienische Pizza haben möchte, der sollte unbedingt zur Pizzeria Manno gehen. Die ist unbeschreiblich gut. Durch einen kleinen Fehler, bekam ich eine Margherita Pizza anstatt der bestellten mit Schinken, aber nach einem Bissen in diese großartige Pizza war jede Verwechslung verziehen. Köstlich! So schmeckt Italien! Man kann sie vor Ort essen, der Laden sieht zunächst etwas unscheinbar aus – gekachelte Wände, merkwürdige Deko – aber dem Pizzageschmack tut das keinen Abbruch. Man kann die Pizza aber auch zum Mitnehmen bestellen.

 

L’Osteria di Castello

Via Alberto Lamarmora, 78, 09124 Cagliari

Den letzten Abend gönnten wir uns in der L’Osteria di Castello ebenfalls in unserer Straße. Und auch hier kann ich nur sagen, das war die beste Lasagne meines Lebens und das beste Vitello Tonnato! Man sitzt auf Bierbänken oder auch mal auf Strohballen. Das Ambiente ist rustikal und mit viel Liebe dekoriert. Das Essen kann man sich aus einer kleinen Vitrine aussuchen und bekommt es dann auf Papptellern an den Tisch gebracht. Auch der Wein wird in Plastikbechern serviert. Aber: Es war großartig! Das reinste Gaumenvergnügen. Die Inhaber waren unglaublich nett und die Bedienung setzte sich erstmal zu uns an den Tisch und erklärte uns alles. Als Nachtisch gab es Kuchen – Cheesecake mit einer Melonenglasur und ein Orangenkuchen – beide waren himmlisch.

 

Gelateria Peter Pan

Via Roma, 1, 09125 Cagliari

Eisdielen gibt es wahnsinnig viele. Und überall ist das Eis lecker. Mein Favorit war allerdings die Gelateria Peter Pan unten am Hafen. Auf den ersten Blick sieht sie aus wie eine Kette und vielleicht ist es auch eine Kette, aber das Eis war extrem lecker. (Peter Pan hat übrigens auch vegane Eissorten.)

Und mit den Gedanken an das geschmackvolle Eis, die süßen Tomaten, die erfrischenden Melonen, die bissfeste Pasta und überhaupt die Gerüche der Urlaubsküche beende ich meinen Beitrag über den Urlaub in Südsardinien. Eins steht für mich in jedem Fall fest, ich muss noch einmal auf diese Insel zurück. Der Westen, der Norden und der Osten rufen und warten auf Entdeckung.

 



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