Die 5 besten Prokrastinations-Tipps

Prokrastination, wer kennt das nicht? Diese wunderbare Aufschieberitis, die sich häufig dann meldet, wenn man dringend etwas anderes erledigen muss. Wikipedia definiert es sogar als Störung:

Prokrastination (lateinisch procrastinare „vertagen“; Zusammensetzung aus pro „für“ und cras „morgen“), auch extremes Aufschieben, ist eine Arbeitsstörung, die durch ein nicht nötiges Vertagen des Arbeitsbeginns oder auch durch sehr häufiges Unterbrechen des Arbeitens gekennzeichnet ist, sodass ein Fertigstellen der Aufgaben gar nicht oder nur unter enormem Druck zustande kommt.

via Wikipedia

Wie man dieser Störung am Schönsten frönt, habe ich hier für euch zusammengefasst: die besten 5 Tipps für’s Prokrastinieren. Ich habe sie alle für euch in harter Arbeit ausprobiert und kann sie voll und ganz empfehlen. 😉 Sie haben den Vorteil, dass sie in allen Lebenslagen angewendet werden können. Und ihr braucht noch nicht mal neue Tools, Werkzeuge oder Sonstiges kaufen. Ein Smartphone reicht meistens schon aus und das hat heute jeder in nächster Reichweite liegen. Seid ehrlich! Habt ihr es gerade nicht eh in der Hand?

Also kommen wir zu den Tipps:

1. Recherche

Auf Platz 1 steht natürlich die Recherche. Damit kann man ganz wunderbar prokrastinieren. Wer stand nicht schon mal vor einer Aufgabe, die er/sie erledigen sollte und dachte sich „Moment, das muss ich erstmal recherchieren.“ Vielleicht gibt es ja eine perfekte Lösung, die ich übernehmen kann. Oder vielleicht gibt es ein Buch zu dem Thema? Und war da nicht auch letztens ein Artikel in diesem einen Onlinemagazin?

Prokrastinationszeit: 2 Stunden

2. Instagram

Bei einer Onlinerecherche (s.o.) wird man unweigerlich irgendwann auch auf einen Instagram-Post treffen. Inspiration, Inspiration, Inspiration.

So viele tolle Fotos. Und dann findet man auf einmal diesen grandiosen neuen Hashtag, man klickt drauf und ist schon in einer schönen neuen Welt. Noch mehr tolle Bilder. Man fängt an neue Accounts zu sammeln. So viele tolle Fotos. Man könnte das ja auch selbst einmal ausprobieren. Dafür braucht man ja auch nur Flatlay-Material, eine immens teure Rundreise durch abgelegene traumhafte Reiseziele, jemand anderen, der die Fotos macht … total einfach. Also los.

Prokrastinationzeit: zwischen 0,5 und 1,5 Stunden

3. Pinterest

Der gleiche Fall wie bei Instagram. Auf Pinterest landet man auch unweigerlich bei einer Onlinerecherche. Das ist unvermeidlich. Hier klickt und scrollt man sich durch die Inspirationen, bis sie einem zum nächsten Suchbegriff führen.

Der Ablauf ist ähnlich, aber viel verzweigter.

Prokrastinationszeit: ab 3 Stunden aufwärts

4. Kleiderschrank ausmisten

Hier ist etwas für die analoge und reale Welt: Den Kleiderschrank ausmisten, aufräumen etc. Das ist übrigens nicht auf den Kleiderschrank beschränkt. Man kann das wunderbar auf jegliche Schränke, Regale, Einbauten in Wohnung und Haus übertragen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man Lust hat, kann man das ganze auch in Möbelumräumaktionen erweitern und schon ist ein ganzen Wochenende, bzw. zwei Arbeitstage rum. Es hat eine Bewegungskomponente und lässt sich somit auch noch als „Sport“ verargumentieren.

Prokrastinationszeit: von 1 Stunde bis zu 3 Tagen

5. Ein neues Projekt anfangen

Wenn ihr wirklich etwas fertig machen müsst, dann habe ich zum Abschluss für euch noch DEN Prokrastinationstipp überhaupt: Fangt ein völlig neues Projekt an. Wolltet ihr schon immer mal einen Kochkurs belegen, macht es. Wolltet ihr schon immer mal ein Buch schreiben, macht es. Wolltet ihr schon immer mal diese DIY-Website erstellen, macht es. Nichts hilft beim Prokrastinieren einer Sache so viel und so gut, als eine völlig andere Sache neu anzufangen.

Prokrastinationszeit: so lange wie ihr wollt.

 



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