Schreibend denken – #SchreibenüberdasSchreiben

Das brauche ich zum Schreiben: Laptop, Kaffee, Wasser und mein Notizbuch.
Das brauche ich zum Schreiben: Laptop, Kaffee, Wasser und mein Notizbuch.

Jetzt habe ich eine Blogparade gestartet und bin selbst noch nicht dazu gekommen, meinen eigenen Beitrag zu schreiben. Dafür bin ich völlig begeistert, wie viele unterschiedliche Leute an der Blogparade teilnehmen und wie viele motivierende Dinge geschrieben werden. Was genau, darüber werde ich später noch schreiben. Dieser Blogpost soll nun erstmal mein eigener werden. Meine eigenen Gedanken zum Schreiben über das Schreiben.

 

7 Fragen zum Schreiben

 

Was schreibst du?

Die Frage kam in letzter Zeit öfter, also warum nicht einmal richtig beantworten. Ich schreibe beruflich sehr viel: Von Emails, über Konzepte zu Social Media Posts und Pressemitteilung. In der Abteilung Kommunikation ist das Arbeiten mit Worten essentiell.

Privat geht es dann mit Blogposts weiter. Und seit einiger Zeit schreibe ich tatsächlich auch wieder Geschichten. Romanideen sprudeln nur so in meinem Kopf. Inzwischen habe ich einen Weg gefunden, wie sie aus dem Kopf aufs Papier bzw. in den Computer kommen. Das hört sich vielleicht banal an, aber das Konzept des „einfach mal machen“ oder auch „einfach mal schreiben“ funktioniert. Auch wenn das „Anfangen“, wie auch einige Teilnehmer der Blogparade geschrieben haben, das schwierigste ist.

 

Wie sieht für dich der perfekte Schreibtag oder die perfekte Schreibsession aus?

Der perfekte Schreibtag beginnt bei mir, wenn ich mich an einem freien Tag oder am Wochenende morgens an den Laptop setze, eine Tasse Kaffee neben mir stehen habe und es nicht erwarten kann, die Ideen in die Tastatur zu hauen. Wenn sogar das Internet langweilig wird und nicht verlockend aus der unteren Taskleiste ruft. Wenn ich mich voll und ganz nur auf die weiße Fläche des Word-Dokumentes konzentrieren kann.

Allerdings muss ich zugeben, dass diese Schreibtage dann doch eher selten sind. Meistens sind die Sirenrufe des Internets, des Mailaccounts etc. doch zu laut, als das ich widerstehen könnte. Und dann sind mal schnell zwei Stunden herum.

 

Was motiviert dich zum Schreiben?

Das Schreiben anderer. Deswegen habe ich das Write-In Bonn gegründet.

 

Was ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

Das Anfangen ist mit das Schwierigste. Aber auch das Dranbleiben. Etwas zu Ende bringen. Hierbei helfen mir vor allem Deadlines. Am besten Deadlines, die von außen kommen und die ich mir nicht selber gestellt habe. Denn mit mir selbst zu diskutieren, dass diese Deadline ja auch noch mal verschoben werde könnte, ist dann doch zu leicht. So habe ich es tatsächlich geschafft im Nanowrimo 2017 das erste Mal eine Geschichte tatsächlich zu beenden. 50.000 Worte in einem Monat, ein erster Entwurf mit einem Anfang, einer Mitte und einem Ende. Es ist ein sehr roher Entwurf, aber es ist einer.

 

Beim Schreiben muss ich unbedingt dabei haben:

Meinen Laptop, eine Flasche Wasser und je nach Uhrzeit auf jeden Fall eine (oder auch mehrere) Tasse Kaffee. Mein Bullet Journal oder ein anderes Notizbuch und Stift liegt ebenfalls generell in Reichweite, damit ich mir Notizen machen kann.

 

Stift und Papier, Laptop, Tablet oder Diktiergerät? Wie schreibst du?

Definitiv Laptop. Manchmal auch Tablet und Tastatur. Strukturen, Konzeptideen, Mindmaps können auch schon mal auf die analoge Art entstehen. Aber sobald es an den Fließtext geht, geht es auch an die Tastatur.

Stephanie Braun bot beim Barcamp Bonn eine Session an, die hieß „Schreibend denken“ und genau das trifft es am besten. Inzwischen habe ich mich so an die Tastatur gewöhnt, dass ich ohne zwar schreiben kann, es mir aber nicht so viel Spaß macht. Ich liebe es, wenn die Gedanken aus dem Kopf in die Tastatur fließen. Sich beim Tippen des einen Wortes weiterentwickeln und schon um die nächste Ecke spinksen. Das Schreiben hilft mir manchmal sogar beim Denken. Wenn ich ein Problem habe oder eine Sache ausdrücken will, aber nicht weiß wie, schreibe ich manchmal über das Problem beim Schreiben. Sobald die Finger in Bewegung sind, scheint sich der Knoten im Gehirn zu lösen und ich finde doch einen Anfang, den Satz oder das fehlende aber unglaublich passende Wort.

 

Bist du Mitglied in einer Schreibgruppe? Was bringt dir eine Schreibgruppe?

Ja. Write-In Bonn. Die Schreibgruppe motiviert mich und zumindest einmal im Monat sind nun 2 Stunden Schreibzeit am Stück garantiert. Manchmal weiß ich schon, über was ich an diesen Tagen schreiben will. Manchmal weiß ich es aber auch nicht und ich lasse mich davon überraschen, was mein Hirn und ich an diesem Tag entwickeln werden. So entstand übrigens das letzte Mal die Blogparade #SchreibenüberdasSchreiben.



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